Studie zeigt, dass herkömmliche Casinos von Online-Casinos profitieren können

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Viele Jahre lang wurde eine Debatte darüber geführt, ob Online-Casinos dem Geschäftsmodell von herkömmlichen Casinos schaden. In den USA und in Teilen von Europa war das besonders problematisch, da es hier besonders viele normale Casinos gibt.

Nun allerdings zeigt eine neue Studie, die vom New Yorker Forschungsunternehmen AlixPartners durchgeführt wurde, dass das Spielen in Online-Casinos dem Geschäft in herkömmlichen Casinos nicht schadet. Statt einer Kannibalisierung hat die Studie gezeigt, dass Online-Spieler vielmehr auch für herkömmliche Casinos eine potenziell sehr profitable Zielgruppe sein können, wenn diese auf die richtige Art und Weise angesprochen werden.

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Die Studie wurde unter 1301 erwachsenen Teilnehmern in den Vereinigten Staaten durchgeführt. Sie repräsentiert einen Querschnitt der Bevölkerung, der mit Blick auf verschiedene Arten von Spielen untersucht wurde. Dazu zählen die Teilnahme an Lotterien, Sport- und Pferdewetten, Besuche in lokalen Casinos und in Städten, die für ihre Casinos besonders bekannt sein sowie natürlich auch Glücksspiele im Internet.

Nach der umfangreichen Auswertung der Antworten auf die einzelnen Fragen zeigen die Ergebnisse, dass die von AlixPartners als "Online Enthusiasts" bezeichnete Gruppe aus Spielern besteht, die sowohl in Online- als auch in herkömmlichen Casinos spielen. Sie besuchen herkömmliche Casinos fast genauso oft wie die sogenannten "Consistent Members", die die meisten Besuche in Casinos vornehmen.

Darüber hinaus haben die Resultate gezeigt, dass der durchschnittliche theoretische Wert, den ein Spieler für ein bestimmtes Casino hat, bei den "Online Enthusiasts" um bis zu zehn Prozent höher liegen könnte als bei Spielern, die nur herkömmliche Casinos besuchen.

Zu den Einsichten der Studie zählt außerdem die Tatsache, dass der typische Spieler in einem Online-Casino ein durchschnittliches tägliches Budget hat, das um 30 Prozent über dem von "Destination Tourists" liegt. Diese haben unter den Befragten das zweithöchste Budget pro Tag.

Die Schlüsse, die sich aus der Studie ziehen lassen, sind vor allem, dass Spieler, die als "Online Enthusiasts" kategorisiert werden, die gleichen Charakteristika aufweisen, die auch von herkömmlichen Casinos bevorzugt werden. Dazu zählen vor allem höhere Budgets, höhere tägliche Ausgaben sowie relativ häufige Besuche in Casinos.

Die Studie hat auch gezeigt, dass Casinos Online-Aktivitäten an ihren Standorten nutzen könnten, indem etwa Loyalty-Punkte vergeben oder Programme gestartet werden, bei denen regelmäßige Spieler Vorteile erhalten. Dazu müssen sie allerdings wissen, welche Spieler sie wann ansprechen sollten.

Alles in allem zeigen die Ergebnisse, dass Online-Glücksspiele eher als Chance denn als Bedrohung gesehen werden sollten. Da manche Casino-Ketten bereits erste Schritte im Online-Bereich unternommen haben und Online-Casinos auch im Internet herkömmliche Spiele wie WMS Slots anbieten, sind wir sicher, dass es in der Zukunft sicher noch mehr Verbindungen zwischen diesen beiden unterschiedlichen Polen im Casinomarkt geben wird.