Spielautomaten mit Gesichtserkennung

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Was würden Sie sagen, wenn in Zukunft vor Ihrem Spiel Ihr Gesicht gescannt würde? Finden Sie gar nicht gut? Ja, wir wissen dass das abstrus klingt, aber es handelt sich dabei um eine Sicherheitsmaßnahme und zwar um einer eventuell vorhandenen Spielsucht entgegen zu wirken.

Wie Sie ja wissen, handelt es sich bei Spielsucht um eine sehr gefährliche und ernst zu nehmende Krankheit. Aus diesem Grund auch, ist man zurzeit in Neuseeland dabei, eine Gesichtserkennungs-Software bzw. -Technologie zu entwickeln und in den Casinos zu testen. Man versucht mit dieser Software problematisches Spielverhalten bzw. Personen mit einem Spielproblem zu erkennen und in akuten Situationen sofort einzugreifen. Es gibt bereits eine große Datenbank mit auffällig gewordenen Spielern, die vom Glücksspiel weltweit ausgeschlossen sind. Über die Gesichtserkennung würde man sofort sehen, ob es sich bei dem Spieler um einen aus der besagten Datenbank handelt und kann den Spielautomaten sofort deaktivieren. Die Software ist eine Entwicklung von Hamilton und bislang ist man mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

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Der Geschäftsführer der NZCT, Mike Knell, sagt aber auch, dass es sich dabei eigentlich nur um ein zusätzliches Werkzeug handeln dürfe, welches neben einer Reihe weiterer Sicherheitsmaßnahmen, im Kampf gegen die Spielsucht, zum Einsatz kommt. Für die Umsetzung wertvoller Maßnahmen gegen die Spielsucht, erhält das neuseeländische Gesundheitsministerium über die verschiedenen Glücksspielgesellschaften eine Art von Spielsucht-Abgabe von etwa 18.500.000 NZ$. Ungeachtet dessen hat Neuseeland mit 0,3 % eine der niedrigsten Spielsuchtraten der Welt.

Das Geld wird für einen guten Zweck eingesetzt und die bereits greifenden Dienstleistungen funktionieren sehr gut, sagt Knell. Seine Aussage wird durch eine Studie von Professor Max Abt unterstützt, bei der 462 Anrufer einer Spielsuchtberatungsstelle überwacht wurden. Es kam heraus, dass nach nur einem 3/4 Jahr der Spieler, mit Spielsuchtproblemen, entweder ganz aufgehört oder zumindest das Spielen deutlich reduziert hat.

Ob es in Neuseeland in den Spielhallen zu einem Dauereinsatz der Geschichtserkennungssoftware kommt, bleibt abzuwarten. Alles in allem ist es aber ein großer Fortschritt und ein tolles Hilfsmittel bei der Bekämpfung von Spielsucht.